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Fragen & Antworten
Kann mein altes Permanent Make-up vollständig entfernt werden?
Das lässt sich vorab nicht versprechen. Pigmentart, Einbringtiefe, bisherige Behandlungen und die Reaktion Ihrer Haut beeinflussen den Verlauf. Manchmal ist eine Aufhellung das realistische Ziel, beispielsweise vor einer späteren Korrektur.
Wie funktioniert die Remover-Behandlung?
Eine spezielle Remover-Lösung wird mit einem PMU-Gerät in den pigmentierten Hautbereich eingebracht. Dabei wird die Haut gezielt verletzt; während der Heilung können Pigmentanteile über die Hautoberfläche mit ausgeschieden werden. Wirkung und Verträglichkeit hängen vom verwendeten Produkt und der individuellen Haut ab. Die Methode ist nicht risikofrei.
Remover oder Laser – was passt besser?
Das hängt von Farbe, Tiefe, Grösse und Lage der Pigmentierung ab. Laser arbeitet mit Lichtenergie, Remover mit einer eingebrachten Lösung. Keine Methode eignet sich pauschal für jede Situation. Auch rote Pigmente können mit geeigneten Lasern behandelt werden. Für grössere Tattoos, unklare Pigmente oder schwierige Vorbehandlungen empfehlen wir eine dermatologische Beurteilung. Laserentfernung ist kein Angebot dieser Seite.
Wie viele Termine brauche ich?
Häufig sind mehrere Sitzungen mit ausreichend Heilungszeit nötig. Einen festen Behandlungsumfang können wir nicht zusagen. Vor jeder weiteren Sitzung beurteilen wir den abgeheilten Zustand; die Abstände richten sich nach Hautreaktion und Produktvorgaben.
Ist die Behandlung schmerzfrei und ohne Narbenrisiko?
Nein. Brennen, Druckempfindlichkeit, Rötung, Schwellung und Krusten sind möglich. Auch Infektionen, Narben sowie hellere oder dunklere Hautstellen können auftreten. Wir besprechen Risiken und Alternativen vor Ihrer Entscheidung.
Kann direkt danach neues Permanent Make-up gemacht werden?
Nein. Zuerst muss die Haut vollständig abheilen und das Ergebnis beurteilt werden. Erst danach planen wir, ob und wann eine neue Pigmentierung sinnvoll ist.
Können Narben und Dehnungsstreifen verschwinden?
Eine vollständige Entfernung ist nicht realistisch. Ziel ist, geeignete, vollständig abgeheilte Hautveränderungen weniger auffällig erscheinen zu lassen. Methode und Behandlungsplan legen wir nach Beurteilung fest. Auffällige, wachsende oder erhabene Narben gehören zuerst in dermatologische Abklärung.
Wann sollte ich auf eine Behandlung verzichten?
Bei offenen Wunden, akuten Entzündungen, Infektionen oder Sonnenbrand behandeln wir nicht. Bitte nennen Sie Schwangerschaft oder Stillzeit, Allergien, Herpes, Diabetes, gestörte Wundheilung, Keloidneigung und alle Medikamente, besonders Blutverdünner oder immunsuppressive Mittel. Je nach Situation verschieben wir den Termin oder benötigen eine ärztliche Abklärung. Medikamente bitte nie eigenständig absetzen.
Was ist nach dem Termin wichtig?
Sie erhalten eine auf die Behandlung abgestimmte Pflegeanleitung. Krusten nicht abziehen; Reibung und ungeeignete Wirkstoffe vermeiden. Sonne, Sauna, Schwimmbad, Make-up und Sport pausieren Sie gemäss den individuellen Heilungs- und Pflegevorgaben. Bei zunehmender Rötung, Wärme, Schmerzen, Eiter oder Fieber holen Sie ärztlichen Rat ein.
Was sollte ich zur Beratung mitbringen?
Hilfreich sind gut beleuchtete Fotos sowie Angaben zu Alter, verwendeten Farben oder Produkten und früheren Laser- oder Remover-Behandlungen. Wir besprechen Ihren Wunsch, die erreichbaren Ziele, mögliche Alternativen und die voraussichtlichen Kosten.
Weiterführende, unabhängige Informationen: Tattooentfernung und Dehnungsstreifen · American Academy of Dermatology. Diese Informationen ersetzen keine persönliche Beurteilung.